Projekte

Verschiedene Projekte

Die DFB-Stiftung Egidius Braun zum Beispiel, ist sowohl national, als auch international mit Maßnahmen und Projekten tätig. Alles begann als Rudi Völler nach dem Besuch eines Waisenhauses in Mexiko (Querétaro) spontan 5.000 Mark spendete und so den Grundstein für die Stiftungsarbeit legte. Mit den Spenden werden viele verschiedene Projekte unterstützt, unter anderem ein Kinderheim in Querétaro, das „Casa de Cuna“, welches Platz für 80 bis 100 Kinder bietet und für das Braun an seinem Geburtstag, am 27. Februar 2013, in einer Feierstunde, persönlich vom mexikanischen Botschafter den Verdienstorden „Águila Azteca“ verliehen erhielt. Dieser Verdienstorden, ist der höchste Orden, mit dem Mexiko ausländische Nicht-Politiker ehrt.

In Zusammenarbeit mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ aus Aachen, macht sich die Stiftung auch in Osteuropa stark. Mit dem Projekt „Kinder in Not“ wird in der Ukraine (Charkow) seit vielen Jahren dem Kinderkrankenhaus Nr. 16 geholfen, medizinische Geräte angeschafft und kostspielige Behandlungen von leukämiekranken Kindern finanziert.

Das wirtschaftlich stärkste Projekt der Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes sind die Fußball-Ferien-Freizeiten, an denen mehr als 120 Klubs teilnehmen. Mitmachen dürfen alle Fußballvereine. In diesem Projekt geht es in erster Linie darum, soziale Kompetenzen zu fördern. Ferner werden durch das Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Anstöße und Beratung für eine gesunde Ernährung geboten, mit ausreichend Bewegung. Die BZgA setzt sich zudem mit dem Projekt „Kinder stark machen“ zur Drogenprävention ein.

Auch für die Opfer von Naturkatastrophen setzt sich der deutsche Profifußball nach Kräften ein. Zugunsten der Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Deutschland und des Tsunamis in Südostasien, wurden 2002 und 2005 Benefizspiele zwischen den Bundesliga-Allstars und der Nationalmannschaft veranstaltet. Auch nach dem Erdbeben 2010 in Haiti wurden den Katastrophen-Opern erhebliche Geldbeträge von den Fußball-Stiftungen gespendet.

Stiftungen von Profifußballern

Der prominente Name lockt potenzielle Spendengeber. Unter anderem haben Lukas Podolski und Philip-Lahm eine Stiftung eröffnet, machen sich stark für benachteiligte Kinder und unterstützen mit ihrer eigenen Stiftung verschiedene soziale sowie gemeinnützige Projekte.

Philip Lahm unterstützt seit 2010 Aktionen und Projekte in Südafrika und Deutschland. Mit seiner Stiftung fördert er Initiativen im Bereich Sport und Bildung. Zum Beispiel geht es in Südafrika darum, Kindern Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. In Deutschland hilft er auf diese Weise der Integration von Geflüchteten durch Sportangebote.

Ebenso macht sich Manuel Neuer mit seiner Stiftung für das Projekt „Gelsenkirchener Kirchen für Kinder“ stark, sowie für die Aktion „Gesunde Ernährung im Schulalltag“.

Der Weg zur Nachhaltigkeit – wie alles begann

Im Mai 2009 fand die erste Sitzung zum Thema Nachhaltigkeit statt. Im Juli desselben Jahres wurde der TU Darmstadt von Seiten des DFB beauftragt, eine Analyse und ein Konzept zu erstellen, mit denen es gelingen sollte die Nachhaltigkeit im Fußball erfolgreich durchzuführen. Nach zahlreichen Workshops mit Vertretern der UEFA, wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Aufgabe es war die Ergebnisse aufzuarbeiten.

Im März 2010 fand die Sitzung des DFB-Präsidiums in Frankfurt/Main statt. Beschlossen wurde eine Bestandsaufnahme zum Thema Nachhaltigkeit.

Zur Steuerungsgruppe für „Soziale und gesellschaftliche Verantwortung“ gehören:

Der Deutscher Fußball-Bund, der Ligaverband/DFL, die DFB-Stiftung Sepp Herberger, die Bundesliga-Stiftung, externe Experten, Freunde der Nationalmannschaft, die DFB-Stiftung Egidius Braun, die DFB-Kulturstiftung, das DFB-Fußballmuseum und die Robert-Enke-Stiftung.

Finanzvolumen des organisierten Fußballs

Jährlich zählt der deutsche Profifußball 1.5 Milliarden Euro Steuern. Die Wertschöpfung der beiden Bundesligen belief sich in der Saison 2007/2008 auf 5.1 Milliarden Euro. Beschäftigt werden indirekt oder direkt 110.000 Personen, davon 70.000 als Vollzeitarbeitsplätze.