Bundesliga Stiftung

Der organisierte Fußball in Deutschland – Bundesliga-Stiftung

Der organisierte Fußball genießt einen ungebrochenen Zuspruch, der von spektakulären Toren, vollen Stadien und spannenden Wettbewerben untermalt wird. Die einzigartige Atmosphäre, die der Ballsport kreiert, fesselt und entfacht Emotionen.

Die finanziell privilegierte Situation des Profifußballs wird für gemeinnützige und gesamtgesellschaftliche Aktivitäten und Aktionen genutzt, wodurch sich die Liga inzwischen als konstante Größe eine feste Stellung geschaffen hat und aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Die Vereine kümmern sich nachhaltig um ihre Fans und leisten einen engagierten Beitrag mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Gewalt-Prävention und Ächtung von Diskriminierung.

Die Bundesliga-Stiftung wurde 2009 ins Leben gerufen, mit der Aufgabe gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, Veränderungen und Identifikation zu schaffen und Werte zu vermitteln. Das Tätigkeitsfeld reicht von Integration bis zur Unterstützung anderer Spitzensportler und Jugendförderung.

Zentrale Akteure

Für die Administration und Führung des Fußballsports ist der organisierte Fußball in Deutschland zuständig. Eines der wichtigsten Anliegen der Liga ist die Eliteförderung. Mehr als eine halbe Milliarde Euro wurde seit 2002 in die Nachwuchsleistungszentrale investiert. Diese nachhaltige Förderung ist in der Hinsicht von großer Bedeutung, zieht man in Betracht, dass 19 Spieler der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika aus dem geförderten Talentpool der Nationalmannschaften stammten. Ferner wird auch die Amateurbasis gefördert.

Der DFB, der Ligaverband und die regionalen Landesverbände, sehen es als ihre Aufgabe, gesellschaftspolitischen und sozialen Herausforderungen bewusst zu begegnen und mit viel Feingefühl zu meistern. Denn es steht außer Frage, der Fußball besitzt eine positive Kraft, die es ihm ermöglicht, zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen und einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Der DFB arbeitet in engem Schulterschluss mit 5 Regional- und 21 Landesverbänden sowie dem Ligaverband (DFL) zusammen. Die Verbände sind für die Stiftungen ihrer Landesverbände verantwortlich. Zu den Stiftungen des DFB gehören die DFB-Stiftung Sepp Herberger, die DFB-Stiftung Egidius Braun und die DFB-Kulturstiftung. Der Ligaverband ist für 36 Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga verantwortlich.

Als zentrale Gremien fungieren allen voran das DFB-Präsidium und der Vorstand, die sich auf der Spitze befinden, daraufhin folgen die DFB-Fachausschüsse und Kommissionen, zu denen folgende gehören:

Das Bundesgericht, Sportgericht, der Kontrollausschuss, Jugendausschuss, Spielausschuss, der Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball, die Revisionsstelle, der Ausschuss für Freizeit- und Breitensport, die Schiedsrichter-Kommission, Anti-Doping-Kommission, Kommission Sportmedizin, Kommission Schulfußball, Kommission Ehrenamt, Kommission für öffentliches Finanzwesen und Lizenzierung, Kommission für Integration, Lehrstab Trainer-Ausbildung, IT-Kommission, Kommission Qualifizierung, die Kommission für Prävention und Sicherheit, die Kommission für Schulfußball und Sportplatzbau und Stadien sowie der Ehrungsausschuss.

Außerdem gehört zu der effektiv organisierten Struktur, der DFB-Bundestag mit 261 Delegierten, präziser, 17 Vertretern des DFB-Präsidiums, 30 Vertretern des DFB-Vorstandes, 140 Vertretern der Regional- und Landesverbände und 74 Vertretern des Ligaverbandes.

Der Nachhaltigkeitsprozess betrifft alle zentralen Akteure im organisierten Fußball, der heute ein komplexes Gebilde ist, und mit 6.7 Millionen Mitgliedern eine konstant hohe Zahl an Mitgliedern im DFB verfügt.

Der Vorstand und das Präsidium sind für die übergeordneten Belange des Profifußballs verantwortlich, sie entscheiden über die strategische Ausrichtung der Stiftung und sorgen für ihre Umsetzung. Unter Hinzuziehung des Stiftungsrates, der Kommissionen und Fachausschüsse, werden Entscheidungen über Projekte und Aktionen zur Weiterentwicklung des Fußballs gefällt.

In den Fachausschüssen und Kommissionen sind externe Experten vertreten, die die Fachkompetenz der Verbände und der Zentralverwaltung darstellen. Der Bundestag tritt alle drei Jahre zusammen, um über grundsätzliche Angelegenheiten abzustimmen, und die Führungsspitze des organisierten Fußballs zu wählen.